Tsunami Debris Field Expedition Juni 2012

Es ist an der Zeit, Sie auf die Tsu­nami Debris Expe­di­tion hin­zu­wei­sen. 5 Gyres, Alga­lita Marine Rese­arch Foun­da­tion und Pan­gaea Explo­ra­ti­ons bre­chen die­sen Mai auf, um das Debris Feld im Pazi­fik zu unter­su­chen. Ein Team beste­hend aus For­schern und inter­es­sier­ten Ein­zel­per­so­nen wird zuerst von den Mar­shall Islands (eine Insel­gruppe aus­ser­halb Aus­tra­li­ens) im Zick-Zack durch den Wes­tern Paci­fic Gyre nach Tokyo segeln, im Juni folgt Teil 2 von Tokyo hori­zon­tal durch den North Paci­fic Gyre nach Hawaii.

Viele Fra­gen möch­ten mit die­ser For­schungs­reise beant­wor­tet wer­den. Kann man in Fischen Toxine fin­den und stim­men diese mit denen in Plas­tik über­ein? Wie schnell bewegt sich das Tsu­nami Debris Feld und wie ist es zusam­men­ge­setzt? Wie schnell bewegt sich Plas­tik im Meer­was­ser? Wie schnell wird Plas­tik von Mee­res­or­ga­nis­men besie­delt? Wie ver­mischt sich das Tsu­nami Debris Feld mit dem North Paci­fic Gar­bage Patch? Natür­lich ist die Liste end­los und man wir erst im Ver­laufe der Reise her­aus­fin­den, wie viel sich tat­säch­lich schon beant­wor­ten lässt. Der grosse Vor­teil, den man jetzt im Pazi­fik vor­fin­det, ist natür­lich, dass man das Zeit­punkt kennt, an wel­chem der Plas­tik ins Meer geschwemmt wurde. Das ganze Tsu­nami Debris Feld stammt — wie es der Name schon sagt — vom Tsu­nami März 2011.

Das beste an der gan­zen Sache ist, dass im Juni Sie live mit Blog­posts und Tweets von See gefüt­tert wer­den! Ich (Laura Iten) werde dank dem Usi­tawi Net­work bei Leg 2 (Tokyo– Hawaii) dabei sein kön­nen und etwa 30 Tage auf See ver­brin­gen mit den füh­ren­den For­schern im Bereich Plas­tic Pollu­tion. Im nächs­ten Blog werde ich genauer auf die ein­zel­nen Ziele und Metho­den eingehen.



Podcast (English 4min 04) — Interview with Marcus Eriksen of

Ich möchte Sie auf einen Pod­cast auf­merk­sam machen: Er dau­ert etwas mehr als 4 Minu­ten, ist auf eng­lisch und gibt ein Inter­view mit Dr. Mar­cus Eriksen wie­der. Sie fin­den ihn unter «Paci­fic Gyre» und fol­gen­dem Link: http://www.thankyouocean.org/news/podcasts/

Mar­cus Eriksen ist einer der Co-Gründer von 5Gyres.



Harvard findet Plastikersatz

Shrilk heisst die Zukunft, wenn es nach den For­schern von Har­vard geht. Das Insti­tut für «Bio­lo­gi­cally Inspi­red Engi­nee­ring» hat ein Mate­rial her­vor­ge­bracht, das sich als äus­sert stark und bio­lo­gisch abbau­bar her­aus­ge­stellt hat. Dazu kommt, dass es sich güns­tig pro­du­zie­ren lässt. Viel­leicht der ideale Weg in eine Zukunft mit weni­ger Plastik?

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Grossartige Entdeckung der Yale Universität

In der Nah­rungs­kette sind Redu­zen­ten oder Destru­en­ten, wie sie auch genannt wer­den, dafür da, orga­ni­sche Sub­stan­zen abzu­bauen und diese in anor­ga­ni­sches Mate­rial umzu­wan­deln. Ein Bei­spiel dafür sind Pilze. Nun haben Stu­den­ten und Pro­fes­so­ren der Uni­ver­si­tät Yale Pilze (Pes­ta­lo­tiop­sis micro­spora) gefun­den, die unter Sau­er­stoff­aus­schluss (anae­rob) Plas­tic Poly­ure­than (PUR) abbauen kön­nen. Wei­ter­le­sen »



Impressionen der Basler Fasnacht

(Die Bil­der las­sen sich per Klick vergrössern.)

 



Bioplastik — Schädlich für Meerestiere?

Bis heute sind «nur» 177 Mee­res­tiere als Plas­tik­ver­schlu­cker regis­triert, doch mit jeder wei­te­ren Spe­zies, die man unter­sucht, kommt eine nächste in diese Liste dazu. Man kann aber (noch) nicht bewei­sen, dass die toten Tiere an Plas­tik gestor­ben sind. Klar ist aber, dass der gesamte Orga­nis­mus durch die Fremd­kör­per im Magen gestört wird. Wei­ter­le­sen »



Bilder und Texte — Plastic Ocean — Issue One and Two

Hier zwei Links zu infor­ma­ti­ven und span­nend gestal­te­ten Issues über Plastikverschmutzung:

http://issuu.com/lisaclairestewart/docs/plastic_ocean_one
http://issuu.com/lisaclairestewart/docs/plastic_ocean_two



Klarer Link zwischen BPA in Plastikflaschen und Brustkrebs — Pink Washing Vol. I

Nun rea­giert end­lich das FDA, die ame­ri­ka­ni­sche Food and Drug Admi­nis­tra­tion, und gibt zu, «gewisse Beden­ken» zu haben bezüg­lich der Aus­wir­kun­gen von Bisphenol-A (BPA) auf die Ent­wick­lung des Hirns und des Hor­mon­sys­tems bei Föten und Kin­dern. Wei­ter­le­sen »



DOK Edis Paradies (3)

Am Don­ners­tag dem 2. Februar lief auf dem Schwei­zer Fern­seh­ka­nal SF1 ein span­nen­der DOK über ein Tauch­pa­ra­dies, das von einem Schwei­zer Aus­wan­de­rer vor eini­gen Jah­ren ent­deckt wurde. Heute steht es mehr­heit­lich unter Schutz, und das sieht man sei­nem gros­sen Arten­reich­tum an. Wei­ter­le­sen »



Europaweites Verbot von Plastiksäcken?

Zwi­schen Mai und August des letz­ten Jah­res wur­den in Form einer Umfrage 15 000 EU-Bewohner dazu befragt, ob es ein euro­pa­wei­tes Ver­bot von Plas­tik­sä­cken geben soll. 70% der Ant­wor­ten waren posi­tiv: Ja, es brau­che ein Verbot.

In weni­gen Mona­ten wird ein Paper der EU Kom­mis­sion erwar­tet zum Thema Plas­tik­ver­schmut­zung. Die uner­war­tet hohe Unter­stüt­zung, wel­che ein Ver­bot fin­den würde, setzt diese Kom­mis­sion nun ganz beson­ders unter Druck. Die Umfrage wurde haupt­säch­lich durch die NGO «Seas at Risk» und das Euro­pean Environ­men­tal Bureau in Auf­trag gegeben.

Die Kom­mis­sion zieht ein EU-weites Ver­bot in Erwä­gung in Anbe­tracht des­sen, dass natio­nale Ver­bote wohl kaum laut EU-Recht gül­tig bzw. mit die­sem kom­pa­ti­bel wären.