Europaweites Verbot von Plastiksäcken?

Zwi­schen Mai und August des letz­ten Jah­res wur­den in Form einer Umfrage 15 000 EU-Bewohner dazu befragt, ob es ein euro­pa­wei­tes Ver­bot von Plas­tik­sä­cken geben soll. 70% der Ant­wor­ten waren posi­tiv: Ja, es brau­che ein Verbot.

In weni­gen Mona­ten wird ein Paper der EU Kom­mis­sion erwar­tet zum Thema Plas­tik­ver­schmut­zung. Die uner­war­tet hohe Unter­stüt­zung, wel­che ein Ver­bot fin­den würde, setzt diese Kom­mis­sion nun ganz beson­ders unter Druck. Die Umfrage wurde haupt­säch­lich durch die NGO «Seas at Risk» und das Euro­pean Environ­men­tal Bureau in Auf­trag gegeben.

Die Kom­mis­sion zieht ein EU-weites Ver­bot in Erwä­gung in Anbe­tracht des­sen, dass natio­nale Ver­bote wohl kaum laut EU-Recht gül­tig bzw. mit die­sem kom­pa­ti­bel wären.



Bilder einer Wal-Nekropsie

Wer­den Tier­lei­chen seziert, spricht man von einer Nekrop­sie. Häu­fig stos­sen wir auf die Nach­richt, dass bei Nekrop­sien Unmen­gen von Plas­tik in toten Walen gefun­den wer­den. Auf Puerto Rico wurde eine sol­che Nekrop­sie foto­gra­phisch fest­ge­hal­ten. Es han­delt sich bei dem Wal um einen Gervais-Zweizahnwal (Meso­plo­don euro­paeus). Das ist ein eher klei­ner Wal der zwi­schen 4.5 und 5.2 Meter lang wird. Hier der Link zu den Bil­dern, wel­che die gefun­de­nen 4.5 kg Plas­tik im Walin­ne­ren zei­gen. (Wenn man sich über­legt, wie leicht Kunst­stoff ist, kommt man bei 4.5kg auf ein gewal­ti­ges Volumen!)



An alle Strohhalmbenutzer

Sit­zen Sie manch­mal auch in einem Restau­rant und regen sich dar­über auf, dass Sie schon wie­der ver­ges­sen habe zu sagen „Für mich bitte kei­nen Strohhalm.“?

Eigent­lich möchte man ja nicht auf ihn ver­zich­ten, doch trotz­dem weiss man über die Schäd­lich­keit von Plas­tik Bescheid. So mischt sich unver­meid­lich ein scha­ler Beige­schmack unter den Genuss des Drinks.
Nun gibt es aber Abhilfe und zwar bei­spiels­weise mit den Papier­stroh­hal­men von Lieb­kind, die es in ver­schie­de­nen Far­ben gibt: http://www.liebkind-events.de/strohhalm-papier-lila-punkte.html



Ein Liter Licht — Flaschenlampen erhellen die Welt

Dass PET-Flaschen den Ozean ver­schmut­zen kön­nen, das wuss­ten wir — nun sol­len sie nebst die­sem nega­ti­ven aber auch einen posi­ti­ven Ein­fluss auf das Ökosys­tem haben: Rund um den Pla­ne­ten wer­den sie in armen Län­dern zum Strom­spa­ren eingesetzt.

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Plastiktüten-freie Spiele London 2012?

Die Kam­pa­gne «Gree­ner upon Tha­mes» übt Druck auf die Lon­do­ner Stadt­re­gie­rung aus. Ihr Ziel ist es, die Spiele Lon­don 2012 ohne Plas­tik­tü­ten statt­fin­den zu las­sen. Unter­stüt­zung erhal­ten sie von Poli­ti­kern, Schu­len, über 500 Shops, tau­sen­den von Ein­woh­nern aber auch von «Ocean Rower» Roz Savage. Die Frau, die 3 Ozeane (den Pazi­fik, den Indi­schen Ozean und den Atlan­tik) solo mit dem Ruder­boot über­quert hat.

Möch­ten auch Sie die Peti­tion «plas­tic bag free Lon­don 2012 Olym­pics» mit Ihrer Unter­schrift unter­stüt­zen, fol­gen Sie bitte die­sem Link.

Da fin­den Sie auch fol­gende zwei Videos:



15 Wege zu plastikfreien Festtagen

Die San Fran­cisco Sur­fri­der Foun­da­tion hat vor den Fest­ta­gen eine prak­ti­sche Liste her­aus­ge­ge­ben, die einem hilft, Plas­tik zu ver­mei­den. Diese Tipps sind natür­lich auch unter dem Jahr nütz­lich. Hier einige Auszüge:

1) Kau­fen Sie lokal her­ge­stellte Pro­dukte und ver­mei­den Sie so unnö­tige Ver­pa­ckun­gen und Trans­porte rund um den Globus.

2) Wäh­len Sie Kin­der­spiel­zeuge aus ungif­ti­gen Höl­zern und Metallen.

3) Neh­men Sie zum Ein­kau­fen Ihre eige­nen Taschen oder Ruck­sä­cke mit, um die Ein­käufe nach Hause zu tragen.

4)  Wäh­len Sie wie­der­ver­wend­bare Geschenk­pa­piere — oder benut­zen Sie alte Zei­tun­gen oder lus­tige Comics — um Ihre Geschenke einzupacken.

5) Wäh­rend den Weih­nachts­ein­käu­fen kriegt man häu­fig Durst — den­ken Sie daran, Ihre eigene Re-Use Bottle mit­zu­neh­men, statt unter­wegs Plas­tik­fla­schen zu kaufen.

7) Benut­zen Sie Glas­ge­fässe oder andere wie­der­ver­wend­bare Con­tai­ner statt Plas­tik­fo­lie und Zipbloc-Tüten um die Essens­zei­ten aufzubewahren

8) Wenn Drinks unbe­dingt einen Stroh­halm brau­chen, dann gibt’s dafür auch wel­che aus Glas.

9) Statt einem tra­di­tio­nel­len Geschenk könnte man auch im Namen der beschenk­ten Per­son etwas an eine Orga­ni­sa­tion spenden.

10) Eli­mi­nie­ren Sie wo auch immer mög­lich Plas­tik­ver­pa­ckun­gen, Plas­tik­fla­schen etc.

11) Heben Sie die lee­ren Wein­fla­schen auf um dar­aus Ker­zen­stän­der oder Was­ser­ka­raf­fen zu machen.

San Fran­cisco Sur­fri­der  ist, wie es der Name schon sagt, eine Sur­fer­ge­mein­schaft aus San Fran­cisco, die sich sehr für das Wohl­er­ge­hen des Mee­res und der Strände enga­giert. Sie orga­ni­sie­ren auch die regel­mäs­si­gen Beach­Clea­nups, über wel­che es auf die­sem Blog auch einen Post gibt: http://www.microplastics.ch/?p=968



Flipper in der Schweiz

Nach den bei­den toten Del­fi­nen im letz­ten Del­fi­na­rium der Schweiz «Con­ny­land» wur­den immer mehr Stim­men laut, die ein natio­na­les Import– und Hal­te­ver­bot für Ceta­cea (Del­fine und Wale) for­dern. Diese For­de­rung wurde jedoch 1994 schon ein­mal ans Par­la­ment gestellt und ist dann im Stän­de­rat geschei­tert. Damals ist aus einer Initia­tive einer Schul­klasse eine Peti­tion von ASMS (Schutz der Mee­res­säu­ger) gewor­den. Sie beinhal­tete drei For­de­run­gen: Ein sofor­ti­ges Import­ver­bot für Ceta­cea, die Schlies­sung der Del­fi­na­rien in der Schweiz und – wenn mög­lich – eine Aus­wil­de­rung der gefan­gen gehal­te­nen Del­fine. Wei­ter­le­sen »



Der «Plastikkrieg» auf CNN

Nach dem gros­sen TV-Erfolg «Whale Wars» (Ani­mal pla­net cable chan­nel) — eine Dokumentationsserie/Reality Show über die Sea She­pherd Mis­sio­nen in der Ant­ark­tis — gibt es nun auf CNN eine zwei­tei­lige Pro­duk­tion, wel­che sich um das Thema der Plas­tik­sä­cke dreht: «Plas­tic Wars». Die Pro­duk­tion ist natür­lich eini­ges klei­ner als Whale Wars und auch sonst ver­bin­det die bei­den Sen­dun­gen eigent­lich nur der Name, doch ist es trotz­dem toll, dass sich nun TV Sta­tio­nen end­lich mit die­sem Thema ernst­haft befassen.

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Kennen Sie American Idol?

Es ist die Ame­ri­ka­ni­sche Ver­sion von «Deutsch­land sucht den Super­star», von wel­cher gerade die 10 Staf­fel gestar­tet ist, die momen­tan Schlag­zei­len macht. Grund dafür ist nicht etwa die Musik, son­dern die For­de­rung aller 11 Fina­lis­ten, auf Ein-Weg-Plastik zu ver­zich­ten. Plas­tik­ta­schen, Stroh­halme, Plas­tik­fla­schen, Plas­tik­be­cher etc. sind also auf dem bes­ten Weg, auch in der TV– Welt als «uncool» dar­ge­stellt zu wer­den.
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Impressionen vom BeachCleanUp in Ocean Beach (San Francisco)

Zwi­schen 50 und 60 Leute nah­men anfangs Okto­ber am Beach­Clea­nUp von Ocean Beach teil, dar­un­ter auch unsere Blog­au­to­rin Laura Iten.

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