Archiv für Themenbereich «Auswirkungen»


31. Oktober 2012

Der Plastiksack in freier Wildbahn

Eine Kurz­do­ku­men­ta­tion über die Spe­zies Gemei­ner Plas­tik­sack und sein Ver­hal­ten in freier Wild­bahn (ca. 4min, in Eng­lisch):
Nar­ra­ted by Aca­demy Award-winner Jeremy Irons, this «mocku­men­tary» video, ham­mers home the stark rea­lity of California’s plas­tic bag pollu­tion situation:

 


31. Oktober 2012

Chupa Chups

Ein ehe­ma­li­ger Crew-Kollege, Paul Sharp und seine aus­tra­li­sche Orga­ni­sa­tion Two Hands Pro­ject kön­nen einen Erfolg ver­zeich­nen.
Nach inten­si­vem Online-Campaigning konn­ten sie Chupa Chups (den Lollipop-Hersteller) dazu brin­gen, seine Policy bezüg­lich der Ver­wen­dung der Plas­tik­stän­gel zu über­de­cken. Es gibt viele typi­sche Abfall­stü­cke, wel­che man an den Strän­den fin­det. Die bekann­tes­ten sind Ziga­ret­ten­stum­mel und Stroh­halme, doch auch die klei­nen Röh­rli der Lut­scher fin­det man oft im Sand. Was bei Eis am Stän­gel selbst­ver­ständ­lich ist, näm­lich ein Holz­stän­gel, muss bei Lut­schern erst noch eta­bliert wer­den. Natür­lich wäre es toll, wenn auch bei der Ver­pa­ckung auf Plas­tik ver­zich­tet würde.


(Bild zum Ver­grös­sern mehr­mals anklicken.)


8. Oktober 2012

Hong Kong’s Pellet Desaster

Tra­cey Read, eine ehe­ma­li­ges Sea Dragon-Crewmitglied, hat zur­zeit alle Hände voll zu tun. Kurz nach ihrer Rück­kehr nach Hong Kong gab es einen enorm star­ken Typhoon, der viel Scha­den ange­rich­tet hat. Natür­lich sah man das Unwet­ter auch den Strän­den an. Die sowieso schon extrem stark ver­schmutz­ten Strände Hong Kong wur­den zusätz­lich belastet.

Doch es blieb nicht beim übli­chen Abfall: dazu kam noch Schnee! Zumin­dest waren alle Strände weiss bedeckt. In der Typhoon­nacht ver­lor ein Frach­ter 6 Con­tai­ner, wel­che mit jeweils 1000 Säcken vol­ler Plas­tik­pel­lets gefüllt waren. Das heisst, rund um Hong Kong wur­den an den Strän­den und im Was­ser 6000 Säcke vol­ler Pel­lets ver­schüt­tet. Jeder ein­zelne Sack wiegt etwa 25kg und beinhal­tet über eine Mil­lion Pel­lets. Zur Erin­ne­rung: Ein Pel­let, oder auch Nurdle genannt, ist ein Plas­tik­kü­gel­chen, aus wel­chem in Fabri­ken aller­lei Plas­tik­pro­dukte gemacht werden.

Pel­lets ver­hal­ten sich im Was­ser wie ein Schwamm für jeg­li­che Che­mi­ka­lien, ins­be­son­dere POPs. Ihr Aus­se­hen ähnelt dem von Fisch­ei­ern sehr stark. So ist es nicht ver­wun­der­lich, dass man sie des öfte­ren in Fisch­mä­gen findet.

Das Unglück in Hong Kong hat zwar nicht so viel Medi­en­prä­senz erhal­ten wie eine Ölka­ta­stro­phe. Am Aus­mass und dem nega­ti­ven Ein­fluss auf das Öko­sys­tem kann es aber nicht lie­gen, sogar Cap­tain Charles Moore von Alga­lita zeigte sich über­rascht über die Menge an Pellets.

Jedoch hat der Pel­lets­pill lokal eini­ges bewirkt. Tra­cey hat mir von einem enor­men Shift in der Ein­stel­lung der Bevöl­ke­rung gegen­über ihren Strän­den und all­ge­mein der Natur berich­tet. Über 7000 Frei­wil­lige mel­de­ten sich zum «nurdling», dem Beach­Clea­nUp spe­zia­li­siert auf Pel­lets. Viel­leicht ist nun end­lich der Zeit­punkt für Hong Kongs Regie­rung gekom­men, sich um ein funk­tio­nie­ren­des Abfall­sys­tem zu kümmern.

Falls Sie noch mehr über Hong Kong und sein Plas­tik­pro­blem erfah­ren möch­ten, über den Besuch von Charles Moore in HK, von den 70-jährigen Frauen, die schon mor­gens um 6 im Sand wüh­len erfah­ren möch­ten, fin­den Sie noch mehr Infor­ma­tio­nen auf Tra­ceys Blog:

http://journeytotheplasticocean.wordpress.com/

oder auf Facebook:

https://www.facebook.com/PlasticDisasterHongKong?ref=hl


16. Juli 2012

3. Juli. Caesiummessungen. Und: Boopy vermisst.

Unsere  Blog­ge­rin ist in der Zwi­schen­zeit auf Hawai ange­kom­men — und schickt nun die letz­ten Blog­ein­träge nach. Heute und in den fol­gen­den Tagen krie­gen Sie hier also eine Art «Nachlese».

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3. Juli 2012

26. Juni 12: Frische Luft, Datumsgrenze und beunruhigende Beobachtungen

Die Luken sind offen, die Klei­der getrock­net, man kann im Boot­sin­nern wie­der atmen. Der High Speed Trawl ist geflickt und siebt wie­der die Ober­flä­che ab. Die Sonne scheint. Natür­lich habe ich mir einen Son­nen­brand geholt, lus­ti­ger­weise an den Knien. Es scheint, als hätte ich den gan­zen Tag Knie­so­cken getra­gen. Wei­ter­le­sen »


2. Juli 2012

25. Juni 12: Übelkeit und ein defektes Schleppnetz

Übel­keit. Sie lässt einen nie rich­tig los. Gerade, als ich dachte, mir ginge es end­lich rich­tig gut, war’s schon wie­der vor­bei. Doch die­ses Mal ist es nicht die See­krank­heit, die mich quält.

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22. Juni 2012

Ein einsamer Mahi Mahi und ein gefundener Autoreifen

Wir fan­den das erste Tsu­nami Debris Stück: Ein mit Algen bewach­se­ner Auto­rei­fen. Er kommt defi­ni­tiv aus Japan. Das kann man an der Schrift auf den Fel­gen erken­nen. Wei­ter­le­sen »


21. Juni 2012

Stop the Boat!

Glasschwimmkörper für Netze

Es ist immer sehr lus­tig zu beob­ach­ten, wie die Crew auf Deck krab­belt, rennt, hoppst und klet­tert, sobald jemand auf Deck ruft „Rod­rigo, Jesse, Stop the boat! Large debris! Large debris!“

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20. Juni 2012

Styropor im Ozean

Immer häu­fi­ger ent­de­cken wir grosse Trüm­mer­stü­cke. Hier zum Bei­spiel einen
Styropor-Würfel.

Stiroporwuerfel Wei­ter­le­sen »


18. Juni 2012

Flying Fish und bewachsene Plastikeimer

Die Zeit ver­geht wie im Fluge. Das liegt wahr­schein­lich daran, dass wir
lang­sam jeg­li­ches Zeit­ge­fühl ver­lie­ren. Als heute mor­gen um 8:25 die Sonne
schon fast im Zenit stand, haben wir beschlos­sen, die Uhren um zwei Stun­den
nach vorne zu stel­len.
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