Archiv für Themenbereich «Geschichte»


7. Juni 2012

Nippon Maru

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16. April 2012

Tsunami Debris Field Expedition Juni 2012

Es ist an der Zeit, Sie auf die Tsu­nami Debris Expe­di­tion hin­zu­wei­sen. 5 Gyres, Alga­lita Marine Rese­arch Foun­da­tion und Pan­gaea Explo­ra­ti­ons bre­chen die­sen Mai auf, um das Debris Feld im Pazi­fik zu unter­su­chen. Ein Team beste­hend aus For­schern und inter­es­sier­ten Ein­zel­per­so­nen wird zuerst von den Mar­shall Islands (eine Insel­gruppe aus­ser­halb Aus­tra­li­ens) im Zick-Zack durch den Wes­tern Paci­fic Gyre nach Tokyo segeln, im Juni folgt Teil 2 von Tokyo hori­zon­tal durch den North Paci­fic Gyre nach Hawaii.

Viele Fra­gen möch­ten mit die­ser For­schungs­reise beant­wor­tet wer­den. Kann man in Fischen Toxine fin­den und stim­men diese mit denen in Plas­tik über­ein? Wie schnell bewegt sich das Tsu­nami Debris Feld und wie ist es zusam­men­ge­setzt? Wie schnell bewegt sich Plas­tik im Meer­was­ser? Wie schnell wird Plas­tik von Mee­res­or­ga­nis­men besie­delt? Wie ver­mischt sich das Tsu­nami Debris Feld mit dem North Paci­fic Gar­bage Patch? Natür­lich ist die Liste end­los und man wir erst im Ver­laufe der Reise her­aus­fin­den, wie viel sich tat­säch­lich schon beant­wor­ten lässt. Der grosse Vor­teil, den man jetzt im Pazi­fik vor­fin­det, ist natür­lich, dass man das Zeit­punkt kennt, an wel­chem der Plas­tik ins Meer geschwemmt wurde. Das ganze Tsu­nami Debris Feld stammt — wie es der Name schon sagt — vom Tsu­nami März 2011.

Das beste an der gan­zen Sache ist, dass im Juni Sie live mit Blog­posts und Tweets von See gefüt­tert wer­den! Ich (Laura Iten) werde dank dem Usi­tawi Net­work bei Leg 2 (Tokyo– Hawaii) dabei sein kön­nen und etwa 30 Tage auf See ver­brin­gen mit den füh­ren­den For­schern im Bereich Plas­tic Pollu­tion. Im nächs­ten Blog werde ich genauer auf die ein­zel­nen Ziele und Metho­den eingehen.


12. April 2012

Podcast (English 4min 04) — Interview with Marcus Eriksen of

Ich möchte Sie auf einen Pod­cast auf­merk­sam machen: Er dau­ert etwas mehr als 4 Minu­ten, ist auf eng­lisch und gibt ein Inter­view mit Dr. Mar­cus Eriksen wie­der. Sie fin­den ihn unter «Paci­fic Gyre» und fol­gen­dem Link: http://www.thankyouocean.org/news/podcasts/

Mar­cus Eriksen ist einer der Co-Gründer von 5Gyres.


29. November 2011

Flipper in der Schweiz

Nach den bei­den toten Del­fi­nen im letz­ten Del­fi­na­rium der Schweiz «Con­ny­land» wur­den immer mehr Stim­men laut, die ein natio­na­les Import– und Hal­te­ver­bot für Ceta­cea (Del­fine und Wale) for­dern. Diese For­de­rung wurde jedoch 1994 schon ein­mal ans Par­la­ment gestellt und ist dann im Stän­de­rat geschei­tert. Damals ist aus einer Initia­tive einer Schul­klasse eine Peti­tion von ASMS (Schutz der Mee­res­säu­ger) gewor­den. Sie beinhal­tete drei For­de­run­gen: Ein sofor­ti­ges Import­ver­bot für Ceta­cea, die Schlies­sung der Del­fi­na­rien in der Schweiz und – wenn mög­lich – eine Aus­wil­de­rung der gefan­gen gehal­te­nen Del­fine. Wei­ter­le­sen »


14. April 2011

Ein Plastikstrudel — was ist das?

Für die­sen Blog werde ich in Zukunft regel­mäs­sig schrei­ben. Mee­res­öko­lo­gie und die Frage, wie der Plas­ti­k­ab­fall sie beein­flusst, inter­es­sie­ren mich sehr. Ich möchte im Herbst auf das For­schungs­schiff «Sea Dra­gon» von Pan­gaea Explo­ra­ti­ons gehen, das unter ande­rem auch die Plas­tik­ver­schmut­zung der Ozeane unter­sucht. Falls mein Plan klappt, werde ich direkt aus dem Feld bloggen.

Meine ers­ten Posts gel­ten den Plas­tik­stru­deln. Wo befin­den sie sich, und wie muss man sie sich vor­stel­len? Jeder der fünf Wir­bel erhält ein Por­trait. Wei­ter­le­sen »


25. Mai 2010

Ocean Plastic: Interview mit Michael Braungart, Teil 2

Im zwei­ten Teil des Inter­views mit Michael Braungart geht es um Fra­gen des Micro­plas­tics, die Ver­mitt­lung neuer Ansätze in der Indus­trie und die Aus­wir­kun­gen, wel­che die Che­mie­ka­ta­stro­phe 1986 in Schwei­zer­halle, Basel auf den Nach­wuchs in der Wis­sen­schaft hatte.

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4. Mai 2010

Der Stoff, aus dem Träume sind

Kunst­stoffe sind Kin­der des indus­tri­el­len Zeit­al­ters. Ihre Geschichte erzählt von wis­sen­schaft­li­chem Ent­de­cker­geist, Patent­streit und der Suche nach Ver­fah­ren, wel­che die bil­lige und effi­zi­ente Mas­sen­pro­duk­tion erlau­ben. Kunst­stoffe hin­ter­las­sen aber auch Spu­ren in der Popu­lär­kul­tur, in den Geschich­ten, die wir uns erzäh­len. Und diese Spu­ren erlau­ben Rück­schlüsse dar­über, was man zu bestimm­ten Zei­ten von Kunst­stof­fen hielt – wel­che Gefühle, Ver­spre­chen und Vor­stel­lun­gen sich mit den ent­spre­chen­den Pro­duk­ten verbanden.

Der fol­gende Post beschreibt drei Punkte einer sol­chen Spur. Er ver­bin­det sie nicht zur Linie, son­dern hüpft eher wie ein Ping-Pong Ball vom einen Moment zum nächs­ten. Wer will, kann die drei Punkte trotz­dem als Ent­wick­lung inter­pre­tie­ren. Ping-Pong Bälle gehö­ren heute übri­gens zu den letz­ten Pro­duk­ten, die noch aus jenem Kunst­stoff her­ge­stellt wer­den, bei dem unsere Geschichte beginnt: dem Zelluloid.

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5. April 2010

Reden wir über Plastik

Wenn wir über “Plas­tik” reden, neh­men wir es nicht sehr genau: wir ver­wen­den einen unschar­fen Ober­be­griff und mei­nen damit eine weit ver­zweigte Fami­lie von Kunst­stof­fen. Mit umgangs­sprach­li­cher Unbe­küm­mert­heit ver­hal­ten wir uns wie Kin­der, die im Wald vor allem Bäume sehen und sich weni­ger für die Unter­schiede zwi­schen Tan­nen, Buchen und Eichen inter­es­sie­ren. Poly­pro­py­len, Sty­ro­por, Nylon oder gar Zel­lu­loid? Alles einer­lei, selbst wenn jede Bezeich­nung eigene Asso­zia­tio­nen weckt.

Plastiksack in Baum
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