Archiv für Themenbereich «Begriffe»


3. Juli 2012

26. Juni 12: Frische Luft, Datumsgrenze und beunruhigende Beobachtungen

Die Luken sind offen, die Klei­der getrock­net, man kann im Boot­sin­nern wie­der atmen. Der High Speed Trawl ist geflickt und siebt wie­der die Ober­flä­che ab. Die Sonne scheint. Natür­lich habe ich mir einen Son­nen­brand geholt, lus­ti­ger­weise an den Knien. Es scheint, als hätte ich den gan­zen Tag Knie­so­cken getra­gen. Wei­ter­le­sen »


23. Juni 2012

Ein Wal? Ein Hai in Plastik?

Jeden 3. Tag hat unsere Watch-Crew frei. Das heisst: kein Kochen, kein Put­zen, nur alle sechs Stun­den wäh­rend dreier Stun­den auf Deck arbei­ten. Das lässt einem jeweils genü­gend Zeit, um zu duschen. Danach fühlt man sich extrem gut und extrem sau­ber, fast schon steril.

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21. Juni 2012

Stop the Boat!

Glasschwimmkörper für Netze

Es ist immer sehr lus­tig zu beob­ach­ten, wie die Crew auf Deck krab­belt, rennt, hoppst und klet­tert, sobald jemand auf Deck ruft „Rod­rigo, Jesse, Stop the boat! Large debris! Large debris!“

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9. Juni 2012

Yokohama Sea Side Paradise BeachCleanUp

 

Wir haben viele Beach­Clea­nUp Volun­teers in unse­rer Crew. Shan­non Waters koor­di­niert sogar die Beach­Clea­nUps der gesam­ten Bay Area in Kali­for­nien. So kommt es nicht über­ra­schend, dass wir unsere Zeit auch für einen Clean Up nut­zen. Wir wähl­ten den Strand im Sea Side Para­dise, wel­ches ein Ver­gnü­gungs­park ist. Der Strand liegt aber eini­ges ent­fernt von den Bah­nen selbst und wird ver­mut­lich täg­lich gesäu­bert. Wir pro­bier­ten das neue NOAA Pro­to­koll aus. NOAA ent­wi­ckelt eine Clean Up Methode, die flä­chen­de­ckend ein­ge­setzt wer­den kann, so dass man die ein­zel­nen Orte punkto Müll­menge ver­glei­chen kann. Die Metho­den­wahl hat einen gros­sen Ein­fluss dar­auf, wel­che Menge gesam­melt wer­den kann. Wir wer­den einige Ver­bes­se­rungs­vor­schläge machen kön­nen und so hof­fent­lich mit­hel­fen, dass bald eine gute Daten­bank erstellt wer­den kann.

Clean Up

 


31. Mai 2012

a few pictures of the last few days// ein paar Fotos der letzten Tage

Click on the pic­ture to enlarge it.
Kli­cken Sie aufs Bild, um es zu vergrössern.

 

1
Am ers­ten Tag in Tokyo sah ich die­sen Ver­kehrs­plan der Region, in der ich gerade war, und er drückte exakt aus, wie ich mich gerade fühlte: Ich hatte keine Ahnung wo ich war, und ich konnte auch nie­man­den fra­gen, da mich nie­mand ver­ste­hen würde.
On day 1 in Tokyo I found this map and it expres­sed the way I felt per­fectly: I had no cue where I was and I couldn’t ask any­body as nobody would under­stand me.

 

2
Model für Marina DeBris› Tra­shion Show
model for Marina DeBris› tra­shion show

3
Einige Crew­mem­ber von Leg 1&2, die Models, Charles Moore und Marina DeBris
some crew mem­bers for leg 1&2, the models, Charles Moore and Marina DeBris

4
Posie­ren vor der Ein­kaufs­strasse.
posing in front of the shop­ping district

5
Wir sind auf dem Bild­schirm!
We’re on the screen!

6
Ver­kaufs­au­to­ma­ten, wie man sie über­all fin­den kann. Und der obli­gate Recy­cling­topf gleich nebenan.
Ven­ding machi­nes you can find any­where plus the recy­cling bin right next to it.

7
Ein­drück­li­ches Foto auf­ge­hängt am Sym­po­sium.
Impres­sive pic­ture that was hung up at the symposium.

8
Plas­ti­k­ab­fall — Magen­in­halt von 3 Alba­tros­sen
plas­tic trash — sto­mach con­tent of 3 albatross

9
Rea­li­täts­na­hes Kin­der­spiel­zeug
toys rep­re­sen­ting the reality

10
Cap­tain Charles Moore spricht am Sym­po­sium, vor ihm die Was­ser­be­häl­ter für die Speakers.
Cap­tain Charles Moore is giving his talk at the sym­po­sium. The appro­priate water bott­les for the speakers right in front of him.

11
Modell, wie sich der Tsu­na­mi­de­bris wohl ver­tei­len wird.
Model that shows how the Tsu­nami Debris is going to be distributed.

12
Vor­spann für den nächs­ten Blog­post.
Sneak-peak of the next blog post.


21. Mai 2012

Plastik in den Medien — Zwei Hinweise

Wir möch­ten Sie auf zwei Bei­träge zum Thema Plas­tik­ver­schmut­zung hinweisen:

Einer­seits auf den Arti­kel «Das Meer gibt zurück — Behör­den rech­nen mit gros­sem Treib­gut­auf­kom­men aus der Tsunami-Katastrophe an Ame­ri­kas West­küste» in der NZZ, ande­rer­seits auf einen 7-minütigen Bei­trag von DRS 2 «Mikro­plas­tik– unsicht­bare Gefahr für die Welt­meere».

Viel Ver­gnü­gen damit.


16. April 2012

Tsunami Debris Field Expedition Juni 2012

Es ist an der Zeit, Sie auf die Tsu­nami Debris Expe­di­tion hin­zu­wei­sen. 5 Gyres, Alga­lita Marine Rese­arch Foun­da­tion und Pan­gaea Explo­ra­ti­ons bre­chen die­sen Mai auf, um das Debris Feld im Pazi­fik zu unter­su­chen. Ein Team beste­hend aus For­schern und inter­es­sier­ten Ein­zel­per­so­nen wird zuerst von den Mar­shall Islands (eine Insel­gruppe aus­ser­halb Aus­tra­li­ens) im Zick-Zack durch den Wes­tern Paci­fic Gyre nach Tokyo segeln, im Juni folgt Teil 2 von Tokyo hori­zon­tal durch den North Paci­fic Gyre nach Hawaii.

Viele Fra­gen möch­ten mit die­ser For­schungs­reise beant­wor­tet wer­den. Kann man in Fischen Toxine fin­den und stim­men diese mit denen in Plas­tik über­ein? Wie schnell bewegt sich das Tsu­nami Debris Feld und wie ist es zusam­men­ge­setzt? Wie schnell bewegt sich Plas­tik im Meer­was­ser? Wie schnell wird Plas­tik von Mee­res­or­ga­nis­men besie­delt? Wie ver­mischt sich das Tsu­nami Debris Feld mit dem North Paci­fic Gar­bage Patch? Natür­lich ist die Liste end­los und man wir erst im Ver­laufe der Reise her­aus­fin­den, wie viel sich tat­säch­lich schon beant­wor­ten lässt. Der grosse Vor­teil, den man jetzt im Pazi­fik vor­fin­det, ist natür­lich, dass man das Zeit­punkt kennt, an wel­chem der Plas­tik ins Meer geschwemmt wurde. Das ganze Tsu­nami Debris Feld stammt — wie es der Name schon sagt — vom Tsu­nami März 2011.

Das beste an der gan­zen Sache ist, dass im Juni Sie live mit Blog­posts und Tweets von See gefüt­tert wer­den! Ich (Laura Iten) werde dank dem Usi­tawi Net­work bei Leg 2 (Tokyo– Hawaii) dabei sein kön­nen und etwa 30 Tage auf See ver­brin­gen mit den füh­ren­den For­schern im Bereich Plas­tic Pollu­tion. Im nächs­ten Blog werde ich genauer auf die ein­zel­nen Ziele und Metho­den eingehen.


12. April 2012

Podcast (English 4min 04) — Interview with Marcus Eriksen of

Ich möchte Sie auf einen Pod­cast auf­merk­sam machen: Er dau­ert etwas mehr als 4 Minu­ten, ist auf eng­lisch und gibt ein Inter­view mit Dr. Mar­cus Eriksen wie­der. Sie fin­den ihn unter «Paci­fic Gyre» und fol­gen­dem Link: http://www.thankyouocean.org/news/podcasts/

Mar­cus Eriksen ist einer der Co-Gründer von 5Gyres.


19. März 2012

Grossartige Entdeckung der Yale Universität

In der Nah­rungs­kette sind Redu­zen­ten oder Destru­en­ten, wie sie auch genannt wer­den, dafür da, orga­ni­sche Sub­stan­zen abzu­bauen und diese in anor­ga­ni­sches Mate­rial umzu­wan­deln. Ein Bei­spiel dafür sind Pilze. Nun haben Stu­den­ten und Pro­fes­so­ren der Uni­ver­si­tät Yale Pilze (Pes­ta­lo­tiop­sis micro­spora) gefun­den, die unter Sau­er­stoff­aus­schluss (anae­rob) Plas­tic Poly­ure­than (PUR) abbauen kön­nen. Wei­ter­le­sen »


27. Februar 2012

Bioplastik — Schädlich für Meerestiere?

Bis heute sind «nur» 177 Mee­res­tiere als Plas­tik­ver­schlu­cker regis­triert, doch mit jeder wei­te­ren Spe­zies, die man unter­sucht, kommt eine nächste in diese Liste dazu. Man kann aber (noch) nicht bewei­sen, dass die toten Tiere an Plas­tik gestor­ben sind. Klar ist aber, dass der gesamte Orga­nis­mus durch die Fremd­kör­per im Magen gestört wird. Wei­ter­le­sen »