Archiv für Themenbereich «Lösungsansätze»


31. Oktober 2012

Der Plastiksack in freier Wildbahn

Eine Kurz­do­ku­men­ta­tion über die Spe­zies Gemei­ner Plas­tik­sack und sein Ver­hal­ten in freier Wild­bahn (ca. 4min, in Eng­lisch):
Nar­ra­ted by Aca­demy Award-winner Jeremy Irons, this «mocku­men­tary» video, ham­mers home the stark rea­lity of California’s plas­tic bag pollu­tion situation:

 


20. Juli 2012

Ankunft und Heimreise

Nach­dem wir tage­lang und kon­stant fron­ta­len Gegen­wind direkt von Maui her hat­ten, beschlos­sen wir,  nach Hono­lulu zu segeln. Auf Grund des Gegen­win­des und der gros­sen Gegen­strö­mung muss­ten wir einen Kurs von 180° fah­ren. Der Kurs nach Maui wäre zu die­sem Zeit­punkt etwa 110° gewesen.

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21. Juni 2012

Stop the Boat!

Glasschwimmkörper für Netze

Es ist immer sehr lus­tig zu beob­ach­ten, wie die Crew auf Deck krab­belt, rennt, hoppst und klet­tert, sobald jemand auf Deck ruft „Rod­rigo, Jesse, Stop the boat! Large debris! Large debris!“

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15. Juni 2012

Wind, Wellen, Regen. Ein Wal, Plastik und ein kleiner Seevogel

Next stop Hawaii“ war die Ant­wort unse­res Cap­tains Rod­rigo auf die Frage vom Hafen­per­so­nal in Yoko­hama „Sea Wagon, Sea Wagon, what is your desti­na­tion?“ Seit­her sind einige Tage vergangen.

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9. Juni 2012

Yokohama Sea Side Paradise BeachCleanUp

 

Wir haben viele Beach­Clea­nUp Volun­teers in unse­rer Crew. Shan­non Waters koor­di­niert sogar die Beach­Clea­nUps der gesam­ten Bay Area in Kali­for­nien. So kommt es nicht über­ra­schend, dass wir unsere Zeit auch für einen Clean Up nut­zen. Wir wähl­ten den Strand im Sea Side Para­dise, wel­ches ein Ver­gnü­gungs­park ist. Der Strand liegt aber eini­ges ent­fernt von den Bah­nen selbst und wird ver­mut­lich täg­lich gesäu­bert. Wir pro­bier­ten das neue NOAA Pro­to­koll aus. NOAA ent­wi­ckelt eine Clean Up Methode, die flä­chen­de­ckend ein­ge­setzt wer­den kann, so dass man die ein­zel­nen Orte punkto Müll­menge ver­glei­chen kann. Die Metho­den­wahl hat einen gros­sen Ein­fluss dar­auf, wel­che Menge gesam­melt wer­den kann. Wir wer­den einige Ver­bes­se­rungs­vor­schläge machen kön­nen und so hof­fent­lich mit­hel­fen, dass bald eine gute Daten­bank erstellt wer­den kann.

Clean Up

 


31. Mai 2012

Plastic Pollution Symposium – What was said and who was there// Was wurde gesagt und wer war da

Letz­ten Sonn­tag fand ein Plas­tic Pollu­tion Sym­po­sium an der Uni­ver­si­tät von Tokyo statt, an dem wir teil­nah­men. Der Tag begann mit einer schier end­lo­sen Anreise, wäh­rend der wir etwa tau­send Mal umstie­gen. Zum Glück wur­den wir von zwei Stu­den­tin­nen der Uni abge­holt. Ich kann mir nicht vor­stel­len, dass wir sonst zur rech­ten Zeit ange­kom­men wären. Wei­ter­le­sen »


30. Mai 2012

CNN bringt Bericht über die Expedition

Wer bereits jetzt Genaue­res über die geplante Expe­di­tion wis­sen will, sollte sich die­sen Link anschauen: CNN berich­tet über den ers­ten Abschnitt der Expe­di­tion, die sprung­hafte Zunahme der Kunst­stoff­par­ti­kel­dichte in den Ozea­nen und die damit ver­bun­dene Gefahr, dass Orga­nis­men, die den Plas­ti­k­ab­fall besie­deln kön­nen, andere mari­time Orga­nis­men ver­drän­gen könn­ten. Sie erwäh­nen auch die Ver­ant­wor­tung, die Pro­du­zen­ten von Kunst­stoff­pro­duk­ten tra­gen, den gan­zen Kreis­lauf ihrer Ware schon bei der Pro­duk­tion mit­zu­den­ken. Sehr lesens­wert und auch erschre­ckend («wir zie­hen unsere Schlepp­netze durch eine Plastiksuppe»).


16. April 2012

Tsunami Debris Field Expedition Juni 2012

Es ist an der Zeit, Sie auf die Tsu­nami Debris Expe­di­tion hin­zu­wei­sen. 5 Gyres, Alga­lita Marine Rese­arch Foun­da­tion und Pan­gaea Explo­ra­ti­ons bre­chen die­sen Mai auf, um das Debris Feld im Pazi­fik zu unter­su­chen. Ein Team beste­hend aus For­schern und inter­es­sier­ten Ein­zel­per­so­nen wird zuerst von den Mar­shall Islands (eine Insel­gruppe aus­ser­halb Aus­tra­li­ens) im Zick-Zack durch den Wes­tern Paci­fic Gyre nach Tokyo segeln, im Juni folgt Teil 2 von Tokyo hori­zon­tal durch den North Paci­fic Gyre nach Hawaii.

Viele Fra­gen möch­ten mit die­ser For­schungs­reise beant­wor­tet wer­den. Kann man in Fischen Toxine fin­den und stim­men diese mit denen in Plas­tik über­ein? Wie schnell bewegt sich das Tsu­nami Debris Feld und wie ist es zusam­men­ge­setzt? Wie schnell bewegt sich Plas­tik im Meer­was­ser? Wie schnell wird Plas­tik von Mee­res­or­ga­nis­men besie­delt? Wie ver­mischt sich das Tsu­nami Debris Feld mit dem North Paci­fic Gar­bage Patch? Natür­lich ist die Liste end­los und man wir erst im Ver­laufe der Reise her­aus­fin­den, wie viel sich tat­säch­lich schon beant­wor­ten lässt. Der grosse Vor­teil, den man jetzt im Pazi­fik vor­fin­det, ist natür­lich, dass man das Zeit­punkt kennt, an wel­chem der Plas­tik ins Meer geschwemmt wurde. Das ganze Tsu­nami Debris Feld stammt — wie es der Name schon sagt — vom Tsu­nami März 2011.

Das beste an der gan­zen Sache ist, dass im Juni Sie live mit Blog­posts und Tweets von See gefüt­tert wer­den! Ich (Laura Iten) werde dank dem Usi­tawi Net­work bei Leg 2 (Tokyo– Hawaii) dabei sein kön­nen und etwa 30 Tage auf See ver­brin­gen mit den füh­ren­den For­schern im Bereich Plas­tic Pollu­tion. Im nächs­ten Blog werde ich genauer auf die ein­zel­nen Ziele und Metho­den eingehen.


30. März 2012

Harvard findet Plastikersatz

Shrilk heisst die Zukunft, wenn es nach den For­schern von Har­vard geht. Das Insti­tut für «Bio­lo­gi­cally Inspi­red Engi­nee­ring» hat ein Mate­rial her­vor­ge­bracht, das sich als äus­sert stark und bio­lo­gisch abbau­bar her­aus­ge­stellt hat. Dazu kommt, dass es sich güns­tig pro­du­zie­ren lässt. Viel­leicht der ideale Weg in eine Zukunft mit weni­ger Plastik?

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19. März 2012

Grossartige Entdeckung der Yale Universität

In der Nah­rungs­kette sind Redu­zen­ten oder Destru­en­ten, wie sie auch genannt wer­den, dafür da, orga­ni­sche Sub­stan­zen abzu­bauen und diese in anor­ga­ni­sches Mate­rial umzu­wan­deln. Ein Bei­spiel dafür sind Pilze. Nun haben Stu­den­ten und Pro­fes­so­ren der Uni­ver­si­tät Yale Pilze (Pes­ta­lo­tiop­sis micro­spora) gefun­den, die unter Sau­er­stoff­aus­schluss (anae­rob) Plas­tic Poly­ure­than (PUR) abbauen kön­nen. Wei­ter­le­sen »