Archiv für Mai 2010


25. Mai 2010

Ocean Plastic: Interview mit Michael Braungart, Teil 2

Im zwei­ten Teil des Inter­views mit Michael Braungart geht es um Fra­gen des Micro­plas­tics, die Ver­mitt­lung neuer Ansätze in der Indus­trie und die Aus­wir­kun­gen, wel­che die Che­mie­ka­ta­stro­phe 1986 in Schwei­zer­halle, Basel auf den Nach­wuchs in der Wis­sen­schaft hatte.

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18. Mai 2010

Ein Buch auf Kunststoff: Interview mit Michael Braungart Teil 1

Michael Braungart grün­dete das inter­na­tio­nale For­schungs– und Bera­tungs­in­sti­tut EPEA. Es setzt öko-effektives Design von Mate­ria­lien, Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen zusam­men mit Part­nern aus der Indus­trie um. Das ent­spre­chende Pro­duk­ti­ons­prin­zip „von der Wiege zur Wiege“ unter­schei­det zwi­schen einem tech­ni­schen und einem bio­lo­gi­schen Nähr­stoff­kreis­lauf. Beim ers­ten wer­den hoch­wer­tige syn­the­ti­sche Stoffe in Kreis­läu­fen behal­ten und so für Mensch und Umwelt opti­mal ein­ge­setzt. Der zweite Kreis­lauf ent­spricht dem natür­li­chen, in dem Zer­set­zung zu neuen Nähr­stof­fen für Orga­nis­men führt. Ein Grund­satz die­ser Sicht­weise besteht darin, Abfall immer als mög­li­che Nah­rung zu ver­ste­hen. Corina Schmitz und Tho­mas Leh­mann haben mit dem Auto­ren des Buches „Cradle to Cradle“, das wir im letz­ten Post bespro­chen haben, ein Inter­view geführt. Wir publi­zie­ren das Gespräch in zwei Tei­len. Im ers­ten Teil geht es um ein Kunst­stoffe, Plas­tik­ta­schen und die Frage, wie tech­ni­sche Kreis­läufe intel­li­gent gestal­tet sein sollen.

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11. Mai 2010

Cradle to Cradle

“Die Natur zeigt, wie wir die Dinge bes­ser machen kön­nen”. Diese Über­zeu­gung liegt dem Begriff der Öko­ef­fek­ti­vi­tät zugrunde, den Michael Braungart und Wil­liam McDo­no­ugh geprägt haben. Die Natur ist Vor­bild, weil in ihren Zyklen Abfall, so wie ihn der Mensch heute pro­du­ziert, nicht vor­kommt: zer­set­zen sich Orga­nis­men, bil­den sie dadurch die Grund­lage für neue Stoff­wech­sel. Abfall dient also als Nah­rung; Nähr­stoffe fin­den in Kreis­läu­fen immer wie­der neu Verwendung.

Das Modell die­ses bio­lo­gi­schen Zyklus — von der Wiege zur Wiege (Cradle to Cradle oder C2C) steht im Zen­trum der Über­le­gun­gen der bei­den Auto­ren.  Sie fra­gen, wie sich Her­stel­lungs­pro­zesse intel­li­gen­ter gestal­ten las­sen, so dass Mensch und Umwelt geschont wer­den. Die Frage ist für das Thema Micro­plas­tics von zen­tra­ler Bedeu­tung. Wir haben des­halb ein Inter­view mit Michael Braungart geführt. Es wird nächste Woche publi­ziert — die­ser Post soll in die Hin­ter­gründe einführen.

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4. Mai 2010

Der Stoff, aus dem Träume sind

Kunst­stoffe sind Kin­der des indus­tri­el­len Zeit­al­ters. Ihre Geschichte erzählt von wis­sen­schaft­li­chem Ent­de­cker­geist, Patent­streit und der Suche nach Ver­fah­ren, wel­che die bil­lige und effi­zi­ente Mas­sen­pro­duk­tion erlau­ben. Kunst­stoffe hin­ter­las­sen aber auch Spu­ren in der Popu­lär­kul­tur, in den Geschich­ten, die wir uns erzäh­len. Und diese Spu­ren erlau­ben Rück­schlüsse dar­über, was man zu bestimm­ten Zei­ten von Kunst­stof­fen hielt – wel­che Gefühle, Ver­spre­chen und Vor­stel­lun­gen sich mit den ent­spre­chen­den Pro­duk­ten verbanden.

Der fol­gende Post beschreibt drei Punkte einer sol­chen Spur. Er ver­bin­det sie nicht zur Linie, son­dern hüpft eher wie ein Ping-Pong Ball vom einen Moment zum nächs­ten. Wer will, kann die drei Punkte trotz­dem als Ent­wick­lung inter­pre­tie­ren. Ping-Pong Bälle gehö­ren heute übri­gens zu den letz­ten Pro­duk­ten, die noch aus jenem Kunst­stoff her­ge­stellt wer­den, bei dem unsere Geschichte beginnt: dem Zelluloid.

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