Mehr über diesen Blog

Der Begriff Micro­plas­tics steht für ein beun­ru­hi­gen­des Phä­no­men: mikro­sko­pisch kleine Kunst­stoff­par­ti­kel, die  im Meer­was­ser schwim­men, schwe­ben oder absin­ken. Diese Par­ti­kel gelan­gen ent­we­der via fil­trie­rende Lebe­we­sen in die Nah­rungs­kette oder wer­den im Sand an Strän­den und auf dem Mee­res­bo­den abgelagert.

Micro­plas­tics bil­den das Ende einer lan­gen Kette mensch­li­cher Tätig­kei­ten: von der Pro­duk­tion von Kunst­stof­fen meist aus wert­vol­lem Erdöl, über die umwelt­schä­di­gende Ent­sor­gung an Land und im Meer (Stich­wort ‹ugly patches‹) gefolgt von einem sehr lang­sa­men Abbau. Am Ende ste­hen nicht nur die Micro­plas­tics son­dern auch gefähr­li­che Che­mi­ka­lien, die den Kunst­stof­fen ihre geschätz­ten Eigen­schaf­ten ver­lei­hen, wie z.B. die Weich­ma­cher. Diese Che­mi­ka­lien haben Fol­gen für Tiere und Menschen.

Unser Blog zum Thema Micro­plas­tics will die Dis­kus­sion anre­gen: wie kön­nen wir den Gebrauch von Kunst­stof­fen redu­zie­ren? Wie kön­nen wir die wert­vol­len Kunst­stoffe wie­der­ver­wer­ten und, wo nicht anders mög­lich, zumin­dest umwelt­ge­recht ent­sor­gen und dabei gleich­zei­tig unsere Lebens­qua­li­tät verbessern?

Das Usi­ta­wi­Net­work lan­ciert und unter­stützt die­sen Blog. Das Netz­werk ver­ei­nigt Füh­rungs­kräfte aus Wis­sen­schaft, Poli­tik, Ver­wal­tung und Kul­tur, die sich für nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten und Han­deln einsetzen.

Die Posts die­ses Blogs bil­den Wis­sen und per­sön­li­che Mei­nung der jewei­li­gen Auto­rin oder des jewei­li­gen Auto­ren ab.